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Meldung vom 20.12.2018

Saalbach krönt Hirscher zum erfolgreichsten österreichischen Skifahrer aller Zeiten

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Nachdem die Strecke in Saalbach Marcel Hirscher beim gestrigen Riesentorlauf in die Knie zwang (Rang 6) kann er sich ab heute als erfolgreichsten Skifahrer Österreichs betrachten. Mit seinem 63. Weltcupsieg (1:54.98) verdrängt er Annemarie Moser-Pröll vom Rekord-Thron. Rang Zwei geht an den Schweizer Loic Meillard (+0,38 sec.) vor Henrik Kristoffersen aus Norwegen (+0,47 sec.).

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Nur einen Tag nach dem für ihn enttäuschenden sechsten Platz im Riesenslalom hat Marcel Hirscher auf beeindruckende Art und Weise zurückgeschlagen. Mit überlegener Laufbestzeit im ersten Durchgang verteidigte er als letzter Starter unter immer schwieriger werdenden Konditionen auf der Piste seine Position. Manuel Feller kämpfte sich im zweiten Durchgang von Rang 17 auf Platz Vier. 0,19 Sekungen fehlten dem Localmatador für einen Platz auf dem Podest. Mit Michael Matt auf Platz Fünf und Marco Schwarz auf Platz Neun landeten fünf Österreicher in den Top 10. 

Weltcuppunkte gab es zudem für Christian Hirschbühl (19.) und Marc Digruber (22.). Bemerkenswert ist auch die Leistung des Deutschen Felix Neureuther, der bei seinem Comeback nach Kreuzbandriss und Daumenbruch im ersten Durchgang noch auf Rang vier lag und nach Zwischenbestzeit im zweiten Lauf erst durch einen schweren Fehler kurz vor dem Ziel weit zurückgereicht wurde.

Insgesamt 8.000 Zuschauer machten im Stadion (6.500 Personen) und entlang der Piste (ca. 1.500 Personen) Stimmung für Ihre Helden. 

*** Stimmen ***
Marcel Hirscher (Sieger/AUT): „Das war am Limit. Der zweite Durchgang war für die hinteren Nummern aber noch besser als der erste. Ich glaube, die Organisatoren haben alles versucht, hier war es aber echt schwierig. Oben habe ich versucht in die Spuren zu kommen. Im Zielhang war dann Durchkommen das Hauptziel, denn das war schon am Rande der Fahrbarkeit. Der 63. Sieg ist für mich persönlich natürlich eine großartige Geschichte. Irgendwie schließt sich hier der Kreis, denn ich bin auf diesem Hang schon Kinderrennen gefahren.“

Loic Meillard (2./SUI): „Mit einem Top-Ten-Ergebnis wäre ich zufrieden gewesen. An beiden Renntagen am Podest zu stehen, ist schon etwas sehr spezielles. Ich habe im zweiten voll attackiert und keine großen Fehler gemacht.“

Henrik Kristoffersen (3./NOR): „Das waren vielleicht die schlechtesten Bedingungen meiner Karriere im Weltcupzirkus. Der Zielhang war am Limit und wirklich gefährlich. Es war abwechselnd eisig und weich, und dazu kamen Schläge. Der dritte Platz ist schön, aber nicht super. Ich freue mich aber auch für Loic, er ist ein guter Freund.“

Manuel Feller (4./AUT): „Der zweite Durchgang war definitiv in Ordnung. Ich habe Schuhe und Ski gewechselt und das Setup sehr gut getroffen, denn die Schneeverhältnisse im zweiten Lauf haben mehr Fehler verziehen. Danke auch an die Fans – auch aus meiner Heimat Fieberbrunn sind ja viele quasi über den Berg zum Zuschauen gekommen –, die Stimmung in Saalbach war grandios.“

Michael Matt (5./AUT): „Angesichts meiner Rückenprobleme bin ich froh, dass es heute noch für Rang fünf gereicht hat. Die Piste war schon ziemlich ruppig und mit den Schlägen war es für mich richtig ungut zu fahren.“

Weitere Infos unter saalbach.com/skiweltcup
 
Karin Pasterer, BSc
Media & PR
 
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Saalbach Hinterglemm
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Hirscher gewinnt Slalom in Saalbach

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